Eine Aquarien Beleuchtung ist für fast jedes Aquarium notwendig. In der Vergangenheit hat man gesagt, dass es nicht genug Licht sein kann. Heute behaupten einige wiederum, dass dem nicht so ist, denn durch zuviel Aquarien Beleuchtung würde der Oxidationsfaktor positiv beeinflusst, was vermehrtes Algenwachstum zur Folge hat. Dies ist immer im Zusammenhang mit den im Aquarienwasser vorhandenen Nährstoffen für die Aquarienpflanzen gesehen werden. Außerdem hängt es davon ab wie und in welcher Intensität der einzelnen Farbspektren beleuchtet wird. Sollte die Abdeckung beispielsweise zwei Röhren beinhalten, welche sich nicht getrennt schalten lassen, so ist es ratsam die Beleuchtungszeit des Aquariums mit einer Zeitschaltuhr zu regeln. Hierdurch lässt sich ein geregelter aber vor allem natürlicher Tagesrhytmus erzielen. Von einer 'Mittagspause' wie sie auf einigen Seiten beschrieben wird haben wir noch nie etwas gehalten. Wie fänden Sie es, wenn die Sonne zwischen 13Uhr und 15Uhr unterginge?
Wichtig ist zu allererst, dass man das Problem findet und beseitigt. Oftmals hängt es mit Überschüssen bestimmter Nährstoffe zusammen, dies muss geändert werden. Wenn man erhöhtes Algenwachstum feststellt ist es möglich das Licht in dem Aquarium etwas runter zu fahren. Allerdings sollte man nie ganz abschalten und darauf achten wie sich die Bewohner verhalten. Die Beleuchtungsdauer kann über den Tag verkürzt und/oder die Intensität der Beleuchtung verringert werden. Hierzu beleuchtet man anstatt zehn Stunden nur noch sieben und lässt nur eine der zwei Leuchtstoffröhren arbeiten. Eine Art Schlechtwettersimulation, die auch für die Aquarienbewohner eine gewisse Zeit durchlebbar ist. Denken Sie aber immer daran die Wasserwerte zu kontrollieren und die Ursache zu beheben.
Die Beleuchtungszeit für ein Aquarium sollte in der Regel etwa zehn Stunden betragen. Je nach Größe des Aquariums kann die Beleuchtungszeit allerdings auch etwas länger sein. Bei einem 800 Liter Aquarium sind zum Beispiel 11 Stunden möglich die in einem Zeitraum von 10.30 Uhr morgens bis 20.30 Uhr abends geschaltet werden. Möglich ist auch eine Schaltung der Röhren nacheinander, so dass das Aquarium Licht langsam heller wird. Abends kann man dann die Beleuchtung ebenso wieder herunterfahren und somit einen Sonnenuntergang simulieren. Generell sollte die Beleuchtungszeit nicht unter sechs Stunden liegen, weil die Pflanzen sonst ihren Stoffwechsel nicht richtig anfahren und aussteuern können.
Ein Reflektor ist in jedem Fall empfehlenswert, wenn es um die Aquarium Beleuchtung geht. Er verdoppelt im besten Fall die Leuchtkraft der vorhandenen Leuchtmittel und die Abdeckung wird nicht ganz so warm, da sie nicht direkt angestrahlt wird sondern nur noch durch den eventuellen Wärmestau aufgewärmt wird. Außerdem verteilt der Reflektor das Licht zudem noch gleichmäßiger.
Welche Aquarium Beleuchtung bei Ihnen zum Einsatz kommt hängt von dem Aquarium ab. Berücksichtigt werden muss sowohl die Höhe als auch die Tiefe des Aquariums, damit Sie dieses gut ausleuchten. Hierbei sollte aber darauf geachtet werden, dass nicht alle Röhren gleich sind und mit voller Intensität auf das Aquarium einstrahlen, sondern verschiedene Leuchtstoffröhren mit unterschiedlichem rot und blau Anteilen verwendet werden. Der Einsatz von Pflanzenröhren sollte gut durchdacht sein und nicht in der Einlaufphase des Aquariums erfolgen, da hier noch keine ausgewogene Biologie im Aquarium vorherrscht. Einige Pflanzen oder auch Moose benötigen nicht so viel Licht und können deshalb bei wenig Beleuchtung im Aquarium eingesetzt werden. Gerade in Garnelenaquarien oder so genannten Nano-Aquarien werden 9 Watt Leuchten eingesetzt und den Garnelen geht es prächtig dabei.
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