Die richtige Wahl der Beheizung des Aquariums muss frühzeitig bedacht werden. Eine Bodenheizung wird zum Beispiel während des Einrichtungsprozesses vor beziehungsweise mit dem Bodengrund 'eingebaut'. Ein konventioneller Regelheizer kann hingegen 2 Tage von dem Besatz mit beispielsweise Fischen im Aquarium montiert werden.
Für die meisten Fische muss das Wasser auf eine bestimmte Temperatur erwärmt werden. Die verfügbaren
Heizsysteme die derzeit auf dem Markt sind leisten diesen Anspruch. Durch verlässliche Regeltechnik
sorgen sowohl Stabheizer als auch Regelsysteme von Bodenheizungen für stabile Temperaturen.
Je nach Anspruch der Tiere und des Aquarienbesitzers wird die entsprechende Heizmethode gewählt.
Vorteil einer Bodenheizung ist unter anderem die vermehrte Bildung von Bakterien. Dies ist auf
die erhöhte Sauerstoffumwälzung im Boden zurückzuführen. Warmes Wasser steigt vom Heizdraht auf
und das obere, kalte Wasser wird nach unten - zum Heizdraht hin - geführt. Durch diese Zirkulation wird der Boden
mit Sauerstoff angereichert beziehungsweise durchflutet. Das ist auch der Grund warum man in
diesem Zusammenhang von
Bodenflutern spricht. Es gibt auch Pumpensysteme mit dem Namen Bodenfluter, welche aber mit dem hier
beschriebenen Heizprozess in Verbindung stehen. Ohne eine Bodenheizung entstehen und leben die Bakterien in den
untersten Schichten des Bodengrunds.
Zu beachten ist, dass die Bodenheizung dauerhaft laufen muss um die Umwälzung zu gewährleisten und damit das erhöhte Bakterienvorkommen ausreichend versorgt wird. Wird die Heizung abgeschaltet bleibt die Umwälzung aus und die Bakterien sterben. Deshalb empfiehlt es sich, die Bodenheizung entsprechend kleiner zu dimensionieren. Wir haben beim Aquarium mit 170x60x50 cm gute Erfahrungen mit einer Leistung von 30 Watt erzielt. Im Sommer, wenn die Außentemperaturen um die 30° liegen muss die Heizung ausgeschaltet werden. Über einen Zeitraum von 4-6 Wochen ist dies kein Problem. Zuletzt sei noch erwähnt, dass es Pflanzen gibt die lieber 'warme Füße' haben. Man kann dies aber auch anders herum sehen und sagen: 'Es gibt kaum eine Pflanze die es nicht gern warm hat'. Insofern birgt der Einsatz einer Bodenheizung ganz eigene Vorteile, die jeder Aquarianer für sich abwägen muss, bevor diese Heiztechnik zum Einsatz kommt.
Regelheizer gibt es derzeit in zwei Ausführungen auf dem Markt. Einige werden mit Bi-Metall gesteuert, andere werden elektronisch geregelt. Beide Ausführungen eignen sich gut für die Beheizung des Aquariums, jedoch sollte man folgendes wissen:
Die Technik der Elektronik ist noch nicht so ausgereift, dass sie dauerhaft verlässlich angewendet werden kann. Auf diese Regelheizer gibt es in den meisten Fällen eine Gewährleistung (Garantie) von bis zu drei Jahren. Bewahren Sie deshalb die Quittung Ihres Regelheizers gut aus. Nach unseren Erfahrungen versagt die Technik von elektronischen Regelheizern innerhalb dieser Gewährleistungszeit. Mit Hilfe Ihrer Quittung können Sie den defekten Regelheizer in der Regel wieder tauschen beziehungsweise reklamieren.
Eine Vielzahl der Garnelen, welche auf dem Deutschen Markt erhältlich sind, leben bei Temperaturen um die zwanzig bis vierundzwanzig Grad Celsius. Wenn man die Garnelen vermehren möchte sind Temperaturen um die dreiundzwanzig Grad sehr zuträglich was aber bei einer ordentlichen Beleuchtung oder ausgewählten Platzierung in einem warmen Bereich des Raumes auch ohne Probleme zu erreichen sind. Aus diesem Grund ist eine Beheizung des Garnelenaquariums nicht zwangsläufig erforderlich.
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