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Futtertiere

Das Futter für die Bewohner des Aquariums sollte zum einen sorgsam ausgesucht und zum anderen immer auch abwechslungsreich gestaltet werden. Die Fische beispielsweise immer nur mit Trockenfutter zu füttern ist nicht gut, weil ihnen immer auch einige Elemente, die das Lebensfutter mit sich bringt, fehlen die sie für eine gute Gesundheit benötigen. Futtertiere sind bei der Ernährung der Aquarienbewohner sehr zuträglich. Gemeint sind damit Kleinstlebewesen die man Zuhause leicht aufziehen und dann an die Fische und Garnelen verfüttern kann.

Futtertiere für Aquarienbewohner

Futtertiere

Die Palette ist dabei doch viel größer als so mancher annehmen mag. Angefangen von Pantoffeltierchen über Artemia bis hin zu Garnelen oder Guppys die als Nahrung dienen. Letzteres wird bei den Freunden der Garnelen- und Fischfreunden, welche sich mit diesen Tieren beschäftigen, immer etwas skeptisch gesehen, aber Schlangenköpfe brauchen hin und wieder einen Guppy oder etwas in der Größenordnung um sich vernünftig zu ernähren. Bei den Garnelen ist es wiederum schon seit einigen Jahren so, dass sie für bestimmte Fischarten als Nahrungsmittel dienen. Zu bedenken ist hierbei immer, dass es sich um Arten handelt die sich schnell und viel vermehren und somit im Grunde kein Verlust an Arten zu beklagen ist. Eher das Gegenteil ist der Fall, dadurch dass die die Aquarianer in der Lage sind fast allen Fischen wenigstes annähernd artgerecht Futter reichen zu können, werden auch viele Arten weiter gepflegt und geschützt.

Je nach Anforderung können Zuhause verschiedene Futteransätze erstellt werden. Diese benötigen immer eine Weil bis sie eingefahren sind, aber dann muss man oftmals nur noch füttern, bis irgendwann die Grundlage aufgezehrt ist und ein neuer Ansatz erstellt werden muss.

Weißwürmer

Weißwürmer werden schon seit Jahrzehnten von versierten Aquarianern gezüchtet um sie den Fischen als Futter zu geben. Da es sich um Wurmfutter handelt sollte man aber darauf achten nicht zuviel davon zu füttern, denn es hat einen hohen Fettanteil. Angesetzt werden die Weißwürmer bei 15° bis 20°C und können dann eine Größe von bis zu fünf Zentimeter bei einem Millimeter dicke erreichen. Angesetzt werden die Tiere in einem lichtdichten, aber nicht luftdichten, geschlossenen Gefäß welches mit Erde gefüllt ist und einen Futterbrei aus Gemüse und Salz hinzubekommt.

Fliegen

Fliegen werden ebenfalls sehr häufig genutzt. In verschiedenen Größen werden sie von einer Vielzahl Aquarienbewohner gern gefressen. Hierfür gibt es im Handel fertige Fliegenfallen, die man mit einer Bananenschale oder etwas ähnlichem was Fliegen gerne mögen bestücken kann um diese dort hinein zu locken.

Mikrowürmer

Mikrowürmer sind ein weiteres und einfach zu züchtendes Wurmfutter. Sie werden etwa um die zwei bis drei Millimeter lang und sind so dick wie ein Haar. Angesetzt wird in einem geschlossenen aber nicht luftdichten Gefäß, welches mit Semmelbröseln und wenig Wasser sowie Hefe aufgefüllt wird.

Artemia Nauplien

Artemia Nauplien werden sehr oft von Züchtern für den Nachwuchs angesetzt. Es handelt sich um so genannte kleine Salzkrebschen (Artemia Salina) die innerhalb 24 Stunden schlüpfen und meist auch dann gleich verfüttert werden. Da sie nach dem schlüpfen durch ihre Bewegungen anfangen Energie zu verbrauchen und keine Nahrung in der Salzlösung vorfinden verbrauchen sich die Tiere, wenn man sie nicht rechtzeitig an die Jungtiere verfüttert. Angesetzt werden die Artemias in einer Kochsalzlösung, welche aber keinesfalls Jod enthalten darf, mit Sauerstoffzufuhr in einem länglich aufrechten Gefäß. Bei den Artemia ist es immer ratsam etwas teurere Angebote in Betracht zu ziehen, da die Schlupfrate doch oftmals sehr viel höher ist als bei den billigen Angeboten die im Handel erhältlich sind. Einige Artemia, die man umgangssprachlich auch Salinenkrebse nennt, müssen vor der Verwendung zunächst geschält werden. Hier ist dann das Know-how des Züchters gefragt und für den Aquarianer mit einem Aquarium im Wohnzimmer die Möglichkeit erschöpft bzw. die Umsetzung zu aufwendig.

Mückenlarven

Mückenlarven sind oftmals in Regentonnen oder aber auch im eigenen Teich zu finden. Sie können wunderbar als Lebendfutter für die Fische und Garnelen im Aquarium dienen. Natürlich ist dieser ‚Ansatz' eher ein periodischer und abhängig von der Natur, jedoch fast immer erhältlich. Einige Aquarianer fahren auch zum nächstgelegenen Tümpel und fangen sich dort mit einem Kescher das Futter. Auch dies ist kostenfrei erhältliches und vor allem hervorragendes Futter für die Tiere. In einem Eimer mit zehn Liter Volumen können die gefangenen Flöhe oder Mückenlarven einige Tage gelagert werden, bis diese vollständig verfüttert sind.

Garnelen

Garnelen dienen auch in der Natur als Futtergrundlage für viele Fische. Bei den Aquarianern wird hierzu sehr oft die bekannte Fire Zwerggarnele genutzt. In einem richtig eingestellten Artenaquarium vermehren sich die Fire Zwerggarnelen in großen Mengen recht schnell. Aus diesem Aquarium werden nun die Fische gefüttert.

Fische

Großen Fischen die auch Fisch als Nahrung benötigen werden sehr oft lebend gebärende Fische wie beispielsweise Guppys, Platys oder ähnliche Arten genommen. Sie vermehren sich viel und häufig und sind auch im Handel immer reichlich erhältlich. Sie werden in einem Aquarium aufgezogen und je nach Anspruch der Fische in verschiedenen Größen an diese verfüttert.

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