Hier geht es um den regelmäßigen Wasserwechsel (Syn. Teilwasserwechsel) und seine dringliche Notwendigkeit
Wie oft wechseln Sie das Wasser ihres Aquariums? Auf diese Frage bekommen wir beispielsweise auf Aquaristikbörsen die Antwort: "So alle zwei bis drei Wochen". Und wie oft bringen Sie ihren Müll weg bzw. wird dieser abgeholt? Genau, einmal in der Woche und zwar jede Woche mit sicherer Kontinuität. Wenn dies nicht so wäre, würde es stinken. Der Müll würde sich in einigen Ecken ansammeln und langsam aber stetig immer mehr werden. Regelmäßige Wasserwechsel sind vergleichbar und unabdinglich für ein funktionierendes Aquarium.
In dem Aquarium ist es genau so wie oben beschrieben. Wer alle zwei bis drei Wochen das Wasser wechselt baut ganz langsam eine Belastung des Aquarienwassers auf. Nach einem Teilwasserwechsel ist das Aquarienwasser zu einem Teil wieder frisch. Diese Frische hält in der Regel ungefähr eine Woche, danach wird die Belastung wieder stärker zunehmen. Es sind also ungefähr mit ein bis zwei Wochen zu rechnen, in der die Belastung überschritten wird. Dies fällt zunächst nicht auf, weil die Bakterien im Bodengrund und Aquarienfilter mit den Belastungen langsam wachsen. Irgendwann jedoch ist der Zeitpunkt erreicht an dem die Belastung so hoch ist, dass die Biologie im Aquarium Schaden nimmt.
Nicht selten sind Algenaquarien darauf zurückzuführen, dass sie nicht richtig gepflegt wurden. Dies bezieht sich auch auf den Wasserwechsel, denn durch ihn werden jedes Mal auch Nährstoffe für Pflanzen ausgeglichen, was dafür sorgt, dass kein Überschuss entsteht und die Algen davon nicht profitieren und dementsprechend nicht wachsen können.
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Der Teilwasserwechsel sollte immer einmal in der Woche durchgeführt werden. Ausschlaggebend ist hierbei immer auch der Besatz an Fischen. So bezieht sich die Woche auf einen Zeitraum von sieben bis zehn Tagen. Am besten ist es, wenn man dafür einen Tag fest reserviert. Eine Regelmäßigkeit dieser wichtigen Aufgabe ist dem Aquarium und seinen Bewohnern nur zuträglich. Viele Aquarianer haben es sich angewöhnt darüber Tagebuch zu führen und die Tätigkeiten am Aquarium zu notieren. So herrscht nicht nur immer Überblick über den Teilwasserwechsel, sondern man weiß auch wie alt die Leuchtmittel sind oder wann bestimmte Tiere in das Aquarium eingesetzt wurden.
Am einfachsten lässt sich der Wasserwechsel mit einem Eimer und einem Schlauch durchführen. Am besten sind ein Zehn Liter Eimer und ein Aquarienschlauch, wie sie im Handel erhältlich sind. Den Eimer stellt man vor dem Aquarium auf den Boden und hält das eine Schlauchende ungefähr 15 Zentimeter unter den Wasserspiegel des Aquariums. An der anderen Seite wird nun mit dem Mund kurz angesogen, so dass das Aquarienwasser durch den Schlauch in den Eimer läuft. So kann man bequem etwa ein Drittel bis die Hälfte des Aquarienwasser absaugen. Wer einen Innenfilter besitzt kann das Filtermedium im vorletzten und letzten Eimer vorsichtig spülen und dann wieder im Aquarium einsetzen. Anschließend wird das Aquarium wieder mit frischem Wasser aufgefüllt. An den meisten Orten Deutschlands kann man das Leitungswasser verwenden. In manchen Fällen, gerade bei bestimmten Fischarten, ist es notwendig das Wechselwasser zunächst aufzubereiten, damit die Bewohner keinen Schaden nehmen. Manche Aquariener temperieren das Aquarienwasser. Für manche Arten ist auch dies notwendig, andere wiederum werden durch kühles Leitungswasser animiert und mögen es hin und wieder ganz gerne, wenn das Wasser kurzfristig kühler ist. Dies simuliert beispielsweise einen Regen, der den Biotop abkühlt.
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